Es gibt verschiedene Methoden zur Anzucht von Gemüsepflanzen. Die Anzucht in Anzuchtschalen hat sich aufgrund ihrer fortschrittlichen Eigenschaften und Praktikabilität zur wichtigsten Technologie für die großflächige Anzucht von Setzlingen in Chemiefabriken entwickelt. Sie wird von Produzenten häufig eingesetzt und ist unverzichtbar.
1. Strom, Energie und Material sparen
Im Vergleich zu herkömmlichen Anzuchtmethoden ermöglicht die Verwendung von Anzuchttrays die Konzentration einer großen Anzahl von Sämlingen. Die Pflanzendichte kann von 100 auf 700–1000 Pflanzen pro Quadratmeter erhöht werden (6 Anzuchttrays pro Quadratmeter). Jeder Sämling benötigt nur etwa 50 Gramm (1 Tael) Substrat. Aus einem Kubikmeter (ca. 18 Säcke) festem Substrat lassen sich über 40.000 Gemüsepflanzen ziehen, während in Plastiktöpfen 500–700 Gramm (über 0,5 kg) Nährerde pro Sämling benötigt werden. Zudem werden mehr als zwei Drittel der elektrischen Energie eingespart. Dies senkt die Anzuchtkosten deutlich und steigert die Effizienz der Anzucht.
2. Verbesserung der Sämlingsqualität
Einmalige Aussaat, einmalige Keimlingsbildung. Das Wurzelsystem des Keimlings ist optimal entwickelt und fest mit dem Substrat verbunden. Dadurch wird es beim Umpflanzen nicht beschädigt, die Keimlinge wachsen schnell an und entwickeln sich zu kräftigen Jungpflanzen. Die Jungpflanzen behalten beim Umpflanzen viele Wurzelhaare. Nach dem Umpflanzen können sie schnell große Mengen Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Das Wachstum der Keimlinge wird durch das Umpflanzen kaum beeinträchtigt. In der Regel gibt es keine nennenswerte Wachstumsverzögerung. Die Überlebensrate nach dem Umpflanzen liegt üblicherweise bei 100 %.
3. Geeignet für den Ferntransport, die zentrale Anzucht von Setzlingen und die dezentrale Versorgung
Es kann für den Ferntransport in Chargen verpackt werden, was für eine intensive und großflächige Anzucht von Setzlingen sowie für dezentrale Versorgungsbasen und Landwirte von Vorteil ist.
4. Mechanisierung und Automatisierung können erreicht werden
Die Aussaat erfolgt präzise mit der Sämaschine, die 700–1000 Trays pro Stunde (70.000–100.000 Setzlinge) aussät, was die Aussaateffizienz deutlich steigert. Die Einzelloch-Aussaat spart Saatgut und optimiert die Saatgutausnutzung. Das Umpflanzen der Setzlinge kann maschinell erfolgen, wodurch viel Arbeitsaufwand entfällt.
Veröffentlichungsdatum: 08.09.2023
